Audio
Audio.
Et colligo …
(Ich höre und sammle.)
Ich beschäftige mich mit Musik, seit ich mit 14 Jahren meinen ersten Kassettenrekorder zur Jugendweihe bekommen habe. Ich höre, ich bewerte, ich kategorisiere, ich sammle. Musik und ihre Interpreten waren für mich und meine Freunde in den 80er Jahren eine eigene Welt, die uns aus dem langweiligen Alltag herausholte. Heute gibt es ja für Jugendliche von TikTok bis zur PlayStation genug Ablenkungsmöglichkeiten von den Eltern und von der Schule. Aber damals war die Welt der Rockmusik oder des Elektro-Pops unsere einfachste Möglichkeit zur Abgrenzung und zur Flucht aus dem Alltag, sicher nicht nur in der DDR. Na ja, und das hat mich dann eigentlich nie wieder losgelassen.
Nicht, dass ich irgendetwas von Musik verstehen würde: Ich kann weder singen noch ein Instrument spielen. Ich habe auch kein wirklich gutes Gehör in dem Sinne, dass ich Kammerton A erkennen würde oder gar anstimmen könnte. Aber ich bin ein Klangmensch: Ich liebe guten Sound und ich genieße meine Musiksammlung.
Die Mediathek
Ich bin ja alles andere als ein moderner Mensch, sehr zum Leidwesen meiner Familie. So wenig, wie man mich auf den sogenannten sozialen Medien antreffen wird, so wenig mag ich es, beim Konsumieren von Filmen oder beim Hören von Musik von irgendwelchen amerikanischen oder schwedischen Dienstleistern angewiesen zu sein. Da sind mir klassische Medien schon lieber. Anstatt mich nun aber mit Unmengen physischer Tonträger zu belasten, pflege ich heute eine umfangreiche virtuelle Musiksammlung. Außerdem verbessere ich immer wieder meinen kleinen Werkzeugkasten zur Pflege dieses Archivs. All das gibt es hier im Detail.
Diskografie
Zu einigen meiner Lieblingsinterpreten habe ich im Laufe der Zeit eine mehr oder weniger vollständige virtuelle Sammlung zusammengetragen. Der eine oder andere Aspekt beim Vorgehen ist vielleicht auch für andere Fans interessant.
Der gute Klang
Bei kaum einem anderen Thema ist so viel Halbwissen unterwegs wie bei der Frage, was unter welchen Umständen gut klingt oder warum gegebenenfalls eben nicht. Meine eigenen Gedanken dazu sind nicht unbedingt mehrheitsfähig, so viel sei schon mal verraten.
Die dritte Dimension
Kein anderes Thema auf dem Gebiet der audiovisuellen Wahrnehmung hat mich in den letzten Jahren so sehr beeindruckt wie die Erschließung des dreidimensionalen Raumes. Insbesondere räumlicher Klang bei Verwendung eines Kopfhörers hat mir neue Welten eröffnet. Der Eintritt in diese Welten war jedoch keinesfalls trivial.