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Im August 2009 fahre ich zum zweiten Mal mit dem Fahrrad durch Schottland, diesmal ganz im Norden. Nur mein Zelt, mein Rad und ich umzingelt von Einsamkeit, Bergen, Schlössern, und Seen. Dazu Regen, Kälte und Mücken: Der perfekte Urlaub!

Shetland

Die Tour beginnt auf den Shetlandinseln. Ich komme abends am Flughafen Sumburgh an und verbringe zwei Tage auf dem südlichen Teil von Mainland, bevor ich mit der Fähre nach Orkney übersetze. Wahrscheinlich wäre es im nördlichen und westlichen Teil Shetlands noch etwas spannender, aber das passt nicht in den engen Zeitplan.

Auf dem Hinflug von Frankfurt über London und Aberdeen verstaue ich mein Rad in einem Einmal-Karton von Rose, um es vor Beschädigungen zu schützen.
BA wird auf dem letzten Stück zu den Shetlandinseln von Flybe unterstützt. Der Farhradkoffer ist zum Glück auch dabei.
Tolles Wetter in Shetland. Den Sturm kann man ja nicht sehen auf dem Foto, weil es keine Bäume gibt.
Sie schönen Strände laden niemanden zum Baden ein. Selbst den Schotten sind Wasser und Luft zu kalt.
St. Ninian's Isle ist keine echte Insel, wird aber fast komplett vom Atlantik umspült.
Scalloway war mal die Hauptstadt der Shetlandinseln.
Scalloway Castle.
Die Häuser auf Shetland sehen eher skandinavisch als schottisch aus.
Der Rückenwind ist hier so böig, dass ich immer wieder eine Pause machen muss.
Blauer Himmel und unglaubliche Farben nach einer Regen- und Sturm-Nacht. Im Westen sieht man den Atlantik.
Robben sind leider keine zu sehen...
...dafür jede Menge Shetland-Ponys.
 
 
 

Orkney

Ich habe leider nur einen Tag Zeit für die Orkney-Inseln, bevor es aufs schottische Festland geht. Ich habe die Landschaft hier und vor allem deren Vielfalt total unterschätzt und muss irgendwann noch mal zurückkehren, am besten mit der ganzen Familie.

Die Kirche von Kirkwall.
Auch für Archäologie-Banausen wie mich ein Muss: Maeshow (gesprochen "Mies Hou") ist eine 5000 Jahre alte Grabstätte, die vor 1300 Jahren von den Wikingern als Winterlager missbraucht wurde.
Auf dieser Reise komme ich erstmals mit der nordischen Megalithkultur in Berührung. Das hier sind die Standing Stones of Stennes.
Der Ring von Brodgar. Die Touristin ist kein Bestandteil des Steinkreises.
Mainland wird landwirtschaftlich intensiv genutzt und hat weniger Berge als andere Gegenden Schottlands oder Orkneys.
In Stromness warte ich auf die Fähre aufs "Festland". Hübsches Städtchen.
In Stromness.
Der Old Man of Hoy von der Fähre aus gesehen. Hoy scheint vollkommen anders zu sein als die Gegend Orkneys, die ich durchfahren habe. Ich werde wiederkommen!
 
 

North West Highlands

Rau, stürmisch, verregnet, Mücken ohne Ende, kaum Menschen: Die North West Highlands zwichen Thurso und Loch Assynt sind "echtes" Schottland.

An der Küste geht es von Thurso aus nach Westen.
Einer von zahllosen Seen in der Nähe von Borgie.
Die schottische Nordküste bei Tongue.
Der Kyle of Tongue.
Letztes Frühstück an der Küste über dem spartanischen Campingplatz von Talmine. Von hier aus geht es...
...nach Süden in die Highlands.
Absolute Einsamkeit am Loch Loyal. Kein Autos, keine Leute, nicht mal Tiere (außer Mücken natürlich).
Am Ben Loyal.
Mein Cockpit.
Ich verlasse Lairg in Richtung Westen durch das Oykel Valley. Das ist der stillste Ort, an dem ich je war.
Ein wildes Flüsschen an der Old Oykel Bridge.
In der Nähe von Loch Borralan.
 
 
 

Loch Assynt und Nordwestküste

Ardvreck Castle am Loch Assynt ist einer meiner Lieblingsplätze in Schottland. Die Atmospähre hier und die Austrahlung der Ruine ist unbeschreiblich. Man muss hier gewesen sein!

Calda House ist der Nachfolger des Ardvreck Castle (im Hintergrund rechts), sieht aber auch nicht jünger aus.
Ein Zufluss zum Loch Assynt.
Fast war das Wetter etwas zu freundlich für das theatralische Ardvreck Castle. Die hohen Berge rechts neben und hinter mir verleihen dem Ort eine Spannung, die das Foto leider nicht rüberbringt.
Man muss einfach mal hier gewesen sein.
Ich fahre vom Ardvreck Castle am Loch Assynt entlang westwärts in Richtung Küste.
Loch Assynt.
Ein Mückenparadies im Hinterland der Nordwestküste.
Eine Bucht in der Nähe von Loch Inver.
Ich nähere mich dem Tagesziel Achmelvich Camp Site.
Der Campingplatz von Achmelvich scheint Taucher anzuziehen.
Die Küste am Achmelvich Camp Site.
Ich drehe ab nach Süden in Richtung Ullapool über die anstrengende alte Küstenstraße.
Die Westküste bei Loch Bad Na Muirishinn.
Am Loch Buine Moire.
Loch Lurgainn.
Ankunft in Ullapool. Ich muss mich sputen, die Fähre legt bald ab. Dadurch habe ich leider keine Zeit mehr für eine Stadtbesichtigung.
 
 
 
 

Äußere Hebriden (Lewis und Harris)

Die Hebriden sind der perfekte Abschluss meiner 2009er Tour. Es ist schottisches Wetter, was die Szenerien der prähistorischen Steinkreise noch verstärkt. Nach 12 Tagen Radtour gönne ich mir noch zwei Übernachtungen in einer Pension und trete vom Flughafen Stornoway aus die Heimreise an.

Nicht nur Radfahren ist eine Herausforderung auf den Hebriden.
Ganz schön stürmisch ist es bei meiner Tour nach Süden in Richtung Harris. Kaum zu glauben, aber der Gegenwind drückt mich sogar die redlich verdiente Abfahrt rückwärts wieder rauf.
Die "Golden Road" an Harris' Ostküste.
Herrliche Sandstrände im "Sound of Taransay".
Es geht wieder zurück nach Lewis.
Die Südküste von Lewis.
Callanish III ist schon beeindruckend genug, aber das ist nur der Einstieg für...
...Callanish I. Das ist der Hauptkreis der"Standing Stones of Callanish".
Unmöglich, die Austrahlung dieser Stätte zu beschreiben. 5000 Jahre alte Riesensteine in komplexen Anordnung.
Der innnere Kreis von Callanish I.
Dun Carloway Broch ist auch ein sehenswertes Zeugnis historischer Baukunst auf den Hebriden.
Gebaut wurde es vor 2000 Jahren.
Ich verbringe einen Erholungstag auf dem "Siabost Camp Site".
Das wieder aufgebaute "Black House Village" bei Garenin.
Die fast verlassene Pentland Road bringt mich von Carlanhagh zurück nach Stornoway.
Letzte Station: Stornoway Airport.
 
 
 
 

Karte