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Strainmeter im Geodynamischen Observatorium Moxa  

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Durch den Einsatz leistungsfähiger Feedback-Systeme ist es seit einigen Jahren möglich, das große Frequenzspektrum geophysikalischer Signale, also von einigen wenigen Hertz bis in den Bereich von Polbewegungen, mit Seismometern und Gravimetern zu überdecken.

 

Anfang der sechziger Jahre, d. h. zur Gründungszeit der Seismologischen Station Moxa, stand man jedoch vor dem Problem, den Übertragungsbereich von Seismometern nicht beliebig ausweiten zu können. Einige Stationen verfügen daher zusätzlich über Strainmeter-Arrays. Diese Extensometer dienten ursprünglich zur Erfassung langperiodischer seismischer Signale und zur direkten Bestimmung der Sihda'schen Zahl an einer einzigen Station (Maaz, 1964).

 

Darüber hinaus sind sie heute durch die Möglichkeit, torsionale Eigenschwingungen der Erde als Flächenstrain direkt messen zu können, wieder verstärkt ins Gespräch gekommen. Mit dem Ausbau der Station Moxa zum Geodynamischen Observatorium entstand daher der Wunsch, die vorhandene orthogonale Strainmeter-Anordnung zu sanieren und durch eine zusätzliche Komponente zu ergänzen.

 

Gegenstand dieser Arbeit ist eine Einführung in die Arbeitsweise dieser Instrumente und der Bericht über die bisher vorgenommenen Installationen. Es sollen erste Ergebnisse der überarbeiteten Nord-Süd-Komponente und eines portablen Kurz-Strainmeters vorgestellt werden. Außerdem wird auf erste Versuche mit Laser-Strainmetern eingegangen.

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